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1. Um Verkürzungen der Sehnen und Muskeln zu vermeiden ist es am besten, man legt sich auf eine Matratze, winkelt das Bein der "gesunden" Seite an, verlagert das Gewicht auf das Schulterblatt der "lädierten" Seite und hebt den Arm so weit und so hoch es geht, um die S. und M. zwischen Arm und Schulterblatt zu dehnen.

2. Elle aus dem gleichen Grund  in Bewegung halten, genauso wie das Handgelenk und die Finger, vor allem aber um die Gelenke dadurch zu "schmieren"!

3. Muskelaufbautraining für die Schulter, Brustmuskel, Bizeps, Trizeps und Deltamuskel, auch wenn diese noch nicht wieder richtig funktionieren. Man muss sich diese Bewegungen immer vorstellen, um sie nicht zu "verlernen"!

4.Was auch noch wichtig wäre (speziell bei Wurzelausrissen!), ist Elektrotherapie, sogar für zu Hause! Dazu sollte man sich mit seinem Arzt beraten, denn das Gerät kann auch verordnet werden!

5. Den Arm des öfteren mit einer Massagebürste oder einem rauen, trockenen Waschlappen abreiben. Das fördert die Durchblutung und den Heilungsprozess. Die Haut wird dadurch unempfindlicher und die Hautmuskeln trainiert (Gänsehaut!)!

6. Vernarbungen täglich einkremen und durch kneten lockern.

7. Wassergymnastik wäre auch noch eine wichtige und sehr schonende Therapieform! Da kann man nämlich viele Übungen alleine durchführen und ist nicht immer auf andere angewiesen. Hilfreich dazu ware auch ein Schwimmflügel oder ein aufblasbares Nackenhörnchen für den gelähmten Arm, damit man nicht direkt "absäuft"! (Vor Allem bei Phrenikus-Umleitungen wie bei mir!) :-)

Bei einer solchen Verletzung (d. h. wenn die Finger ebenf. gelähmt sind!) wäre auch eine Handlagerungsschiene sinnvoll, da die Beugesehnen stärker ausgeprägt sind als die Strecksehnen. Dadurch "rollen" sich dann die Finger nicht mehr zusammen. Wenn möglich, kann so ein "Gerät" bereits in der Reha-Klinik "gebastelt" werden.

Solange man im Unterarm noch nichts spürt, muss man jedoch darauf achten, dass sich keine Druckstellen bilden, die sich möglicherweise entzünden könnten. Außerdem sollte die Schiene genügend Löcher haben, da sich sonst zuviel Schwitzwasser bildet.

Zusätzliche Unterstützung erhält man mit einer Armschlinge, damit sich der Arm nicht zu sehr aus dem Schultergelenk aushängt. Dabei darf man jedoch nicht übersehen dass sich dadurch die Sehnen, Muskeln und Nerven wieder verkürzen können, wenn man diese Schlinge durchgehend trägt. Also gelegentlich das Dehnen nicht vergessen!
 
Für die Alltags- und Haushaltsbewältigung gibt es ebenfalls Hilfsmittel, die man über die Ergotherapeuten und in Sanitätshäusern erhält.

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